Norddeutsche HiFi-Tage am 06. und 07.02.2016

Die Norddeutschen HiFi-Tage fanden im Hotel „Holiday Inn“ in Hamburg statt.  Die Anreise per Pkw war gut beschrieben, die mit dem Zug dagegen weniger gut, dabei ist die Zugverbindung ganz hervorragend. Mit dem ICE nach Hamburg Hauptbahnhof, dann mit der S21 zwei Stationen nach Rothenburgsort. Da das Hotel vom Bahnhof bereits sichtbar ist, fällt der weitere Weg nicht schwer.

Klangtafel aus Plexiglas
Klangtafel aus Plexiglas

Nun widmen wir uns der Ausstellung. Neben den immer wieder angepriesenen Tuningprodukten, wie z.B. klangschalen,  Spikes, Steckdosenleisten, Absorbern,  und einer Menge von klangverbessernden Kabeln, finden wir auch Tonarme aus Holz  und Schallreflektoren aus Plexiglas. Mittels der Reflektoren sollen die Raumeigenschaften und der Klang verbessert werden. Eine Anwendung habe ich bisher jedoch noch nicht gesehen. Links ein Bild des Reflektors.

 

Den überwiegenden Teil der Exponate stellten allerdings die Fertigprodukte an  Verstärkern und Lautsprechern dar. Aus dem diesem Bereich fielen folgende Produkte auf:

Etwas unscheinbar, aber trotzdem sehr interessant waren die Musikserver von Coctailaudio. Eine Firma, die in Deutschland entwickelt und in Korea produziert. Das neueste Modell der X40 kann hochauflösende Musikdateien auf einer internen Festplatte (bis 4 TB) speichern, besitzt einen 192 kHz DAC, Internetradio und CD-Ripper, alles in allem für ca. 1500,-€. Diese Leistung bietet kein anderer Hersteller. Der X30 dagegen kann mit 192 kHz nicht mithalten, hat dafür aber einen Lautsprecherausgang mit 2 x 50 Watt und koste ca. 1000,-€. Anbei der Test aus Computerbild: Coctailaudio X30 Test

Coctailaudio X30
Coctailaudio X30, der Zusatzbildschirm gehört nicht zum Lieferumfang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend noch einige Meldungen für die Selbstbauszene. Ein sehr interessantes Projekt zeigt uns Herr Rolf Gemein mit seiner Firma Symphonic Line.
Symphonic Line

Die Vorführung des neuen Lautsprechers RG5 Reference mit einem Görlich Vollkonus Chassis und einem Air Motion Transformer (AMT) war ungemein erfolgreich. Bändchenlautsprecher und AMT’s sind bekanntermaßen die Überflieger im Hochtonbereich. Charakteristisch ist das schnelle Impulsverhalten. Demgegenüber passt das Görlich Chassis mit seiner leichten Sandwichmembran hervorragend. Selbst bei den unterschiedlichsten Musiktiteln löste sich der Klang völlig von den Lautsprechern.

Blue Planet Acoustic
Blue Planet Acoustic

Ein alter Bekannter, die Fa. Blue Planet Acoustic (bpa), war ebenfalls vertreten.

Der Inhaber, Herr Baur, wurde von Kunden regelrecht umringt. Seine DSP Entzerrer mit FIR- und IIR-Filtern waren auf der Messe sehr gefragt. Das von ihm angebotene Dirac System wurde sogar schon beim weltweit bekannten Lautsprecherhersteller KEF angewendet. Ein noch so guter Lautsprecher ist immer den Einflüssen des Raumes ausgesetzt, Dirac korrigiert den Einfluss und ist somit das Tüpfelchen auf dem „i“.  Auch das minidsp gehört in diese Kategorie. Ohne Übertreibung ist festzustellen, dass zukünftig immer mehr Hersteller von dieser Technik Gebrauch machen werden. Schließlich sind Klangverbesserungen mit elektronischen Mitteln einfach zu bewerkstelligen. Eine Gefahr liegt auf der Hand, die Chassishersteller produzieren minderwertige Qualität und korrigieren dann elektronisch, so dass es niemand merkt.

Last but not least muss unser Gehäusebauer „Speaker Case“ genannt werden.

Speaker Case

Die produzierten Gehäuse weisen eine hohe Anfassqualität auf, sind absolut maßhaltig und sehr sauber gefräst. Die Fa. besitzt einen Maschinenpark mit dem hochwertige Fräsarbeiten dreidimensional gefertigt werden können. Zum Farbauftrag steht eine große Lackierkabine zur Verfügung. Also lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Projekt ein Angebot für die Gehäusefertigung machen.

 

 

 

 

 

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