NAD, die neue akustische Dimension

 

Logo  Viele Hersteller von HiFi Produkten haben Ihren Ursprung in Großbritannien, so auch NAD. Im Jahr 1972 gegründet und nach einigen Jahren konnte man bereits Firmengeschichte schreiben. 1978 hatte der Chefentwickler Björn Erick Edvardsen den Vollverstärker 3020 entwickelt. Mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren ging die Produktion durch die Decke, der 3020 war der meistverkaufte Verstärker der Welt.

Es stellt sich die Frage, mit welchen überirdischen Tricks der Hersteller diesen Erfolg erzielte. Es war einfacher als man denkt, keine Tricks. Die Entwicklung konzentrierte sich auf das zwingend Notwendige, alle zusätzlichen Schnörkel wurden einfach weggelassen. Eine kompromisslose Schaltungstechnik und die Auswahl hochwertiger Bauteile war die Basis des Erfolgs.  Die Endstufen arbeiteten z.B. DC gekoppelt in Darlington-Schaltung, so vermied man störempfindliche Elkos im Ausgang.

Neben den elektrischen Messungen folgte immer eine gehörmäßige klangliche Feinabstimmung. Messergebnisse sind eben nicht alles.  Die Konzentration auf die wichtigsten technischen Details bei gleichzeitig hohen klanglichen Forderungen ohne eine Materialschlacht zu betreiben, gestatteten dem Hersteller das Produkt kostengünstig anzubieten. Dieses gradlinige Konzept hat NAD bis heute beibehalten.

Der Umzug in die neue Firmenzentrale in Ontario, Kanada, im Jahre 1999 hat an der Produktentwicklung nichts geändert. Heute befindet sich die Entwicklungsabteilung ebenfalls in Kanada, währenddessen die Produktion bereits weltweit erfolgt.

Das Produktangebot ist ganzheitlich gut strukturiert. Im Angebot ist kein Produkt zu viel und keines zu wenig. Um die Palette nicht ins uferlose zu erweitern, lässt sich die eine oder andere Komponente mittels Modul erweitern. Im folgenden stellen wir Ihnen einige Stereomodelle vor, das gesamte Angebot finden Sie unter: http://www.nad.de/home.html

Interessant sind insbesondere die Stereoverstärker, die eine sinnvolle Ergänzung zum Lautsprecherselbstbau darstellen. Qualitativ hochwertig und preiswert sollten die wichtigsten Kriterien sein.

Die C-Linie

Die C-Linie bietet ein Maximum an Klangqualität und einfachste Bedienbarkeit ohne überflüssige Features. Besonders interessant sind die Vollverstärker C316BEE, C326BEE und C356BEE.

 C 316BEEC 326BEEC 356BEE
Sinus-/dynamische Leistung an 4 Ohm2 x 40 Watt/2 x 120 Watt2 x 50 Watt/2 x 150 Watt2 x 80 Watt/2 x 220 watt
Eingänge6 x analog; 3,5 mm Klinkenanschluss für MP3 Player7 analoge Stereo-Eingänge7 Line-Eingänge; Fronteingang für portable Player (3,5 mm Mini-Klinke)
AusgängeKopfhöreranschluss2 Cinch-Ausgänge (mono) zur Ansteuerung aktiver Subwoofer; Kopfhörer-Ausgang (frontseitig)Zweiter Pre-Out (Subwoofer Anschluss); Kopfhörerausgang (6,3 mm Klinke)
Klirrfaktor<0 .01 %<0,009%< 0,009%
Rauschabstand95 dB (ref. 1W)> 110dB> 110 dB
BesonderheitenNAD Softclippingmittels Modular Design Construction (MDC) Erweiterung der Funktion; NAD Softclipping
StromversorgungRingkerntransformatorRingkerntransformator; NAD PowerDriveRingkerntransformator; NAD PowerDrive
Testhttp://www.fairaudio.de/https://www.stereo.de/hifi-test/http://www.connect.de/
http://www.hifitest.de/
Abmessungen (B x H x T)435 x 79,8 x 286,2 mm netto: 435 x 100 x 286 mm435 x 131 x 337 mm
Preis359,-€499,-€759,-€

Der Vollverstärker C 356BEE ist sozusagen der Verkaufschlager von NAD. Mittels der MDC Modulbauweise lässt sich in einem rückwärtigen Schacht ein Erweiterungsmodul einbauen. Das MDC DAC2-Modul erweitert den Verstärker um einen digitalen Eingang.
Ein weiteres Highlight ist bewährte NAD PowerDrive™ Schaltung. Auf den ersten Blick scheint die Dauerleistung der Verstärker etwas gering, dies ist im Betrieb allerdings unbedeutend. Wird die Leistungsanforderung erhöht, dann kann das Netzteil auf sprunghafte Abfragen reagieren und bei Bedarf zeitweilig sogar mehr als die doppelte Leistung liefern.

Die D-Linie

Da in der heutigen Zeit Musik in digitalen Daten gespeichert wird, ist es nur konsequent den Verstärker ebenfalls digital auszulegen. Musikbibliotheken auf Computern, Smartphones, Tablets und Clouds haben so direkten Zugang in den Vorverstärker.
Zusätzlich gestatten die Class-D-Verstärker eine minimale Bauweise bei ansprechender Leistung.

 D 7050D 3020
Leistung an 4 Ohm2 x 50 Watt2 x 30 Watt
EingängeZwei koaxiale und zwei optische Digitaleingänge; USB-Buchse (Typ A); LAN-Portanaloger Eingang; optischer Digitaleingang; koaxialer Digitaleingang; USB Eingang
Ausgängeanaloger Subwooferausgang; Kopfhörerausganganaloger Subwooferausgang; Kopfhörerausgang
StreamingApple AirPlay; Universal Plug and Play; Bluetooth aptXBluetooth aptX
Rauschabstand≥ 90 dB≥ 90dB
BesonderheitenMaximale Bittiefe und Abtastung 24 Bit/ 192 kHzAuflösung bis zu 24 Bit und 96 kHz
Testhttp://www.fairaudio.de/http://www.hifitest.de/
http://www.connect.de/
Abmessungen (B x H x T)70 x 236 x 270 mm58 x 186 x 219 mm
Preis899,-€525,-€

Wie bereits bei der C-Linie wendet der Hersteller auch hier die bekannte Power Drive Technik an. Die Stromversorgung der Endstufen reagiert damit auf die Lautsprecherlast, damit wirkt der Klang viel kräftiger und souveräner als die Leistung vermuten lässt. Aus den 30 Watt Dauerleistung zaubert der D 3020 immerhin 105 Watt an 4 Ohm dynamische Leistung.

Fazit

Die NAD Verstärker passen zur Philosophie des Lautsprecherselbstbaus. Der Klang hat absolute Priorität und das bei einem Preis-Leistungs-Verhältnis im günstigen Segment.

Literatur: http://www.nad.de/home.html

Weitere Informationen:

NAD D-Linie

NAD C-Linie

Test:

Test c316bee in Computer Bild

Test c316bee in What HiFi (engl.)

Test c326bee in „Stereo“

Test c356bee in connect

Test c356bee in What HiFi (engl.)

 

 

 

 

 

 

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